Der Schwarze Thron - Die Schwestern von Kendare Blake


Titel: Der Schwarze Thron - Die Schwestern
Autor: Kendare Blake
Veröffentlicht: 2017
Seitenzahl: 448
Verlag: Penhaligon
Serie: Ja.
1. Der Schwarze Thron - Die Schwestern
2. Der Schwarze Thron - Die Königin
3. ?
Genre: Fantasy
Preis: 14,99€

Zur Geschichte:
Sie sind Schwestern. Sie sind Drillinge, die Töchter der Königin. Jede von ihnen hat das Recht auf den Thron des Inselreichs Fennbirn, aber nur eine wird ihn besteigen können. Mirabella, Katharine und Arsinoe wurden mit verschiedenen magischen Talenten geboren — doch nur, wer diese auch beherrscht, kann die anderen Schwestern besiegen und die Herrschaft antreten. Vorher aber müssen sie ein grausames Ritual bestehen. Es ist ein Kampf um Leben und Tod — er beginnt in der Nacht ihres sechzehnten Geburtstages...

Meine Meinung:
Das Buch ist hauptsächlich aus drei Sichtweisen erzählt: aus Katharines, Mirabellas und Arsinoes, der drei Königinnen. Durch diese verschiedenen Sichten, empfand ich es als sehr leicht in die Geschichte einzusteigen und habe quasi direkt angefangen mitzufiebern. Alle drei erzählen von den Intrigen rund um den Thron aber auch von ihren Zweifeln und ihren Ängsten. Dies macht sie sehr greifbar und nachvollziehbar, was mir sehr gut gefallen hat. Durch die Art und Weise wie Kendare Blake die Umgebung und das Geschehen durch die Augen der Protagonistinnen erzählt, habe ich mich bald nach Fennbirn versetzt gefühlt.

Katharine, die Königin der Giftmischer, empfand ich zu Beginn als sehr weinerlich, da sie sich viel zu viele Gedanken über absolut alles macht. Doch im Laufe des Buches gewinnt sie mehr und mehr Eigenständigkeit, was sie sehr sympathisch macht. Sie entwickelt sich langsam aber stetig zu einer wahren Königin.
Mirabella, welche die Unterstützung des Tempels hat und als Elementwandler die Elemente beeinflussen kann, fand ich sehr herrisch. In vielen Situationen hat sie meiner Meinung nach komplett überreagiert und ihren Gegenüber nicht vollständig ausreden lassen. Leider bessert sich das im Laufe des Buches nicht, auch wenn sie es versucht.
Arsinoe, die Naturbegabte war mir von Anfang an am sympathischsten. Sie hat Spaß an ihrem Leben gefunden und sich nicht nur auf die Ermordung ihrer Schwestern konzentriert, was ich als erfrischenden Ausgleich empfand. Außerdem hat sie im Gegensatz zu den anderen beiden eine tolle beste Freundin.

Der Schreibstil Kendares war sehr einfach zu lesen und ich konnte schon nach wenigen Seiten in ihrer Welt verschwinden. Sie schafft es mittels weniger Worte Spannung aufzubauen und hat ein paar echt fiese Plottwists in die Geschichte eingebracht. 

Fazit:
Definitiv ein Buch für Fantasy-Liebhaber! Die Geschichte und die Charaktere machen diesen Reihenbeginn zu etwas besonderem. Doch seid gewarnt: ihr werdet sofort Band 2 lesen wollen!

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