Weihnachtswichteln 2016


Dieses Jahr hat die liebe Nine von Nine-im-Wahn wieder das Bloggerwichteln organisiert. Schon als ich den Ankündigungdpost gesehen habe, war ich ganz Feuer und Flamme! Es macht einfach so viel Spaß für andere ein Wichtelpaket zusammenzustellen und auf ihre Reaktion zu warten.

Welches Buch soll ich im Januar lesen?

Einmal im Monat könnt ihr von einer Liste aus 5 Büchern abstimmen, welches Buch ich im nächsten Monat auf jeden Fall lesen muss. Jeden Monat gibt es ein bestimmtes Thema, zu dem ich 5 Bücher von meinem SuB aussuchen werde über die ihr dann abstimmen könnt.

Wenn ihr Lust habt, könnt ihr diese Aktion auch auf eure Blogs übernehmen

Regalfutter im Januar

Huy! Kaum hat das Jahr begonnen, schon ist es auch wieder vorbei.. Um uns aber schonmal aufs neue Jahr einzustimmen, habe ich euch die Neuerscheinungen des Januars zusammengesucht und in diesem Post aufgelistet. Es scheint als hätten die Verlage ihre ganzen tollen Neuerscheinungen in den Januar gepackt! Neben Reihenfortsetzungen starten wir mit neuen Reihen in das Jahr.

Der letzte Stern von Rick Yancey

Titel: Der letzte Stern
Autor: Rick Yancey
Veröffentlicht: 2016
Seitenzahl: 384
Verlag: Goldmann
Serie: Ja.
3. Der letzte Stern
Genre: Dystopie
Preis: 16,99€


Zur Geschichte:
Sie kamen, um uns zu vernichten: die 'Anderen', eine fremde feindliche Macht. Vier Wellen der Zerstörung haben sie bereits über die Erde gebracht. Sie töteten unzählige Menschen, zerstörten Häuser und Städte, verwüsteten ganze Landstriche. Sie verbreiteten ein tödliches Virus und schickten gefährliche Silencer, um jedes noch lebende Wesen aufzuspüren. Jetzt ist die Zeit der fünften Welle gekommen, die Vollendung ihres Plans, alles Menschliche auszurotten. Doch noch gibt es Überlebende: Cassie, Ben und Evan werden weiterkämpfen. Sie wollen die Menschheit nicht aufgeben. Und wenn sie sich selbst dafür opfern müssen

Meine Meinung:
Nachdem Band 2 eher so mittelmäßig im Gedächtnis geblieben ist, Band 1 dagegen der Hammer war, konnte ich es gar nicht abwarten den finalen Band der Reihe zu lesen. Ich habe mir so sehr erhofft, dass er die Geschichte wieder rausreißt... Aber auch mir fiel es wirklich schwer wieder in die Geschichte hineinzufinden, meine Abneigung gegen Cassie hat das ganze auch nicht gefördert.

Nach einem extrem langwierigen Start und Cassies übertriebener Art nervig zu sein, gewann die Geschichte langsam wieder an Fahrt. Wir haben noch mehr über Ringer erfahren, einige der aufgeworfenen Fragen der ersten Teile wurden beantwortet und nicht nur eine Antwort hat mich mit einem Staunen zurückgelassen. Nachdem die Spannung kurzzeitig wieder etwas an Luft verloren hat, kam das Ende mit einem riesigen Krach. Wie typisch für Yancey, hat er hier nochmal alles rausgeholt und die Reihe mit einem überwältigenden, spannenden und Explosions-lastigen Ende ausklingen lassen. Der Leser wird nach dem zuklappen des Buches mit den Fragen zurückgelassen: Was würdest du für einen geliebten Menschen opfern? Und was würdest du für das Überleben der Menschheit aufgeben?

In diesem Band haben wir hauptsächlich Ringer als Protagonistin. Natürlich kommen auch die anderen immer mal wieder zu Wort, jedoch liegt das Hauptaugenmerk auf ihr, was mir (und meiner Abneigung gegen Cassie) gar nicht mal so ungelegen kam. Ich finde es sehr interessant und ungewöhnlich wie Yancey aus einem Nebencharakter des ersten Bandes den tragenden Charakter des Finales geschaffen hat.
Evan Walker hatte in diesem Band so ziemlich nichts zu sagen. Nachdem er im ersten Teil einer der starken, kämpferischen Protagonisten war, hat Yancey ihn zu einem liebestrunkenen Weichei mutieren lassen. Passt ja zu der nörgelnden Cassie.
Zombie war der einzige, welcher konstant in der Serie vertreten war. Er hat weder an Importanz gewonnen noch verloren, was ein willkommener Fakt war, da so wenigstens ein Faktor dieser Reihe konstant geblieben ist. Genauso gutmütig und verbissen wie im ersten Teil hat er auch das Finale bestritten und sich seiner Vergangenheit gestellt.

Der Schreibstil Yanceys hat mir in diesem Band besser gefallen als im letzten. Trotzdem ist er wie immer nicht einfach zu lesen, da er sehr viel drumherum erzählt anstatt auf den Punkt zu kommen. Es ist wie immer viel Poesie in seinen Worten zu finden und man muss enorm viel zwischen den Zeilen lesen. Aus diesem Grund und der Tatsache, dass die Geschichte schon so verworren genug ist, hab ich ziemlich oft nicht durchgeblickt, was nun eigentlich passiert ist.

Fazit:
Ein tolles Finale, mit manchen Längen und einem nervigen Nebencharakter. Der oftmals philosophische Ansatz Yanceys ist garantiert nicht für jedermann gemacht und verkompliziert die Geschichte an einigen Punkten zu sehr. Trotzdem hat das Ende mich von der Reihe wieder überzeugt!