Changers - Oryon von T. Cooper und Allison Glock


Titel: Changers - Oryon
Autor: T. Cooper und Allison Glock
Veröffentlicht: 2015
Seitenzahl: 368
Verlag: Kosmos
Serie: Ja.
1. Changers - Drew
2. Changers - Oryon
3. Changers - Kim (Herbst 2016)
4. Changers - Kyle (Herbst 2017)
Genre: Jugendbuch / Urban Fantasy
Preis: 16,99€
Hier Kaufen! 

Zum Cover:
Ich habe ja schon bei Band 1 erwähnt, dass ich die Idee toll finde, alle vier der Changer-Körper auf ein Cover zu bringen um dann den, um den es in dem Buch geht hervorzuheben. Das hat sich natürlich bei diesem Buch auch nicht geändert.

Zur Geschichte:
Das erste Jahr der Highschool ist um. Drew will krampfhaft ihre Veränderung aufhalten in dem sie wachbleibt. Doch am nächsten Morgen, der erste Tag des neuen Highschool Jahrs, wacht sie wieder als jemand komplett anderes auf. Wie soll sie Audrey das verschwinden von Drew erklären? Ein Blick in den Spiegel verrät ihr wie sie aussieht, ein gross gewachsener, schlanker, ziemlich attraktiver junger Mann. Doch was sie viel mehr schockiert: sie/er ist schwarz.

Meine Meinung:
Drew heisst nun Oryon. Sie ist ein Er. Und vom Cheerleading gehts zum Skaten. Oryon ist ein komplett anderer Charakter, äusserlich. Das Gefühl, dass er eigentlich bis zum Schluss noch Drew bleibt, lies mich das gesamte Buch über nicht los. Er hat Audrey regelrecht gestalkt, weil er sie ja als Drew kannte und sich in sie verliebt hatte. Ich fand diesen Aspekt echt nervtötend. Er kriegt die Chance, sich komplett neu auszuprobieren und rennt doch der Vergangenheit wie ein trauriger Dackel hinterher.
Der erste Band hat mir ja relativ gut gefallen, bis auf die Tatsache, dass die Charaktere nicht wirklich rund waren. Hier hatte ich weniger ein Problem damit, als das Oryon alle Ablehnung die er erfährt als Rassismus abstempelt. Klar, einige Sachen kommen vor, die einem weissen Kerl nicht passiert wären, aber viele der Geschehnisse haben meiner Meinung nach weniger mit der Hautfarbe als mit dem Geschlecht zutun. (Spoiler: So zum Beispiel als er mit seinem Hund in den Park geht. Es ist einfach so, dass ein Kampfhund der von einem 5 jährigen Mädchen an der Leine gehalten wird, nicht so feindselig eingeschätzt wird, wie einer der von einem 40-jährigen Bodybuilder gehalten wird.). Audrey kam mir im Laufe des Buchs auch immer unrunder vor. Erst steht sie auf Frauen, dann auf Kerle, nächstes Buch dann wieder auf Frauen? Klar, kann man Bi sein. Aber dieses hin und her, dieses "ich vermisse Drew, ich steh auf Oryon" war etwas unrealistisch.
Das Hauptthema: die RaChas, die Rebellen, der Rat, darüber erfährt man so gut wie gar nichts. Aber über die Abhängigkeit von Audrey. Die Information, die ich mir nach dem ersten Band gewünscht habe im zweiten aufzufinden, blieb aus. Das ganze Buch über passiert genau das: nichts. Und dann auf einmal! Auf den letzten 20-30 Seiten überschlagen sich nur so die Geschehnisse. Leider viel zu abrupt und, vor Allem, viel zu schnell. Dann war es zuende. Ich hab keine Ahnung, was die Autoren sich bei diesem Ende gedacht haben, denn es ist kein Cliffhanger im eigentlichen Sinn. Es ist ein abrupter Schluss, der wenig Sinn ergibt.
Der Schreibstil ist gewohnt leicht verständlich. Genau wie bei Band 1, ist er auf jeden Fall für 12-14-jährige Leser geeignet.

Fazit:
Ein ganz guter zweiter Band, der viele Schwächten aufweist und noch mehr nervende Charaktere enthält. Trotzdem ist die Geschichte interessant und schön zum zwischendurch lesen. Ich werde Band 3 und 4 auf jeden Fall auch lesen!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen