Wild Cards - Der Sieg der Verlierer von George R. R. Martin


Titel: Wild Cards - Der Sieg der Verlierer
Autor: George R. R. Martin
Veröffentlicht: 2015
Seitenzahl: 576
Verlag: Penhaligon
Serie: Ja.
3. Wild Cards - Der höchste Einsatz
Genre: Science Fiction
Preis: 15,00€

Zum Cover:
Ich finde das Cover leider nicht so gelungen. Klar, es passt zum ersten Teil der Reihe. Aber irgendwie habe ich mir Drummer-Boy anders vorgestellt. Der Typ auf dem Cover sieht creepy aus und nicht wie jemand der tausende Fans hat weil er in einer Band ist.

Zur Geschichte:
Nachdem die erste Staffel American Hero abgedreht und veröffentlicht wurde, geht es ein Jahr später mit den Dreharbeiten zur zweiten Staffel los. Während dessen haben sich die bereits bekannten Asse gut bezahlte Jobs gesucht, bei denen sie nicht nur zusammen arbeiten, sondern auch um die Welt reisen um für Frieden zu sorgen. Denn genau das ist es was die Welt braucht, Frieden. Neben einer, absichtlich verursachten, Ölkrise, geht in Texas eine Bombe hoch die ganz schnell dem nahen Osten in die Schuhe geschoben wird. Doch was hat es mit dem Jungen, welcher diese Horrorexplosion überlebt hat auf sich und wie können die Asse die nächsten Explosionen verhindern?

Meine Meinung:
Ich war ja schon von Band 1 nicht 100% überzeugt. Trotzdem wollte ich der Reihe noch eine Chance geben. Die Idee ist ja nicht schlecht und vielleicht würde mir dieser Teil besser gefallen.
Schon zu Beginn war ich unsicher ob ich die Hälfte des ersten Bandes verpasst habe oder was nun eigentlich Sache war. Dies wurde durch die (gefühlt 100) verschiedenen Ass-Organisationen, die alle unabhängig voneinander aber doch miteinander versuchen die Welt zu retten. Diese Organisationen beinhalten auch noch Asse, welche nicht nur einen, sondern gleich mehrere Namen haben. Hier hätte ein Namenverzeichnis Wunder wirken können!
Die Geschichte an sich hat sich sehr gezogen. Es geht fast nur um irgendwelche politischen Angelegenheiten und überhaupt nicht um das neue American Hero, welches ja sogar im Klappentext erwähnt wurde. Trotz der langwierigen Abschnitte, gab es auch wirklich spannende Teile. So hatte ich unheimlich viel Spass dabei zu Lesen wie es mit Drake (dem Bomben-Kind) und Genetrix weitergeht.
Wir haben hier, genau wie im ersten Band, eine Vielzahl an Autoren, die sich jeweils um ein paar Charaktere "kümmern". Was mir leider sehr negativ aufgefallen ist, ist das keines der Kapitel vom Herausgeber persönlich geschrieben wurde. Es scheint sehr "ihr schreibt, ich kassiere".
Der Schreibstil der Autoren ist sehr unterschiedlich in Struktur und Sichtpunkten. Jedoch kann ich mir sehr gut vorstellen, dass durch den Übersetzer viele Feinheiten die die Autoren unterscheiden, verloren gingen.
Leider wurde in diesem Band sehr auf Sex-Sells gesetzt. So sind nicht nur alle befreundet, sondern sind zusammen und/oder hüpfen miteinander ins Bett. Dieses sinnlose rumgehure hat neben den politischen Angelegenheiten auch noch die persönlichen ziemlich fade erscheinen lassen.

Fazit:
Ich habe lange hin und her überlegt, wie viele Sterne dieses buch von mir bekommen soll. Es ist nicht schlecht. Gerade am Ende hatte ich viel Spass es zu Lesen. Doch die langen Durststrecken ziehen die Gesamtmeinung ziemlich runter. Trotzdem werde ich den nächsten Band wahrscheinlich auch lesen und hoffen es geht ein bisschen interessanter zu. Deshalb von mir:

1 Kommentar:

  1. Hallöchen!

    Für mich war Wild Cards definitiv nichts - zum Glück hatte ich es nur von einer guten Freundin ausgeliehen.
    Mir war alles in allem das ganze zu langwirig..
    Und ich würde mich freuen wenn du mitmachst - hab dich nämlich getaggt :D
    http://jeanne-darc-blog.blogspot.co.at/2015/07/hallochen-ihr-lieben-es-ist-wieder.html

    Liebste Grüße
    Janine

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