Seychellen: Die Ankunft und der Kampf durch den Dschungel

Nach drei Flügen (Mumbai-Delhi, Delhi-Abu Dhabi, Abu Dhabi-Mahé) und einem riesigen Umweg, sind wir um 6:50 morgens auf den Seychellen angekommen. Sofort zum Hafen wo wir unsere Tickets nach Praslin gekauft haben. Die Tickets haben 106€ für uns beide zusammen gekostet, nicht gerade billig, aber wir konnten Gott sei Dank in Euro zahlen, wir hatte nämlich gar nicht so viele Rupien gewechselt… Ach ja, hier gibt es auch Linksverkehr. Ich war erst total irritiert, aber da wir ja in Indien auch schon Linksverkehr hatten, war es keine grosse Umgewöhnung.
Ist das nicht tolles Wasser! Das Bild ich nicht bearbeitet!!

Wir sind also mit der Fähre eine Stunde nach Praslin gefahren, wie schon erwähnt, bin ich kein Fan von Fähren und so wurde mir auch dank Wellen nach einer gewissen Zeit ziemlich schlecht. Aber naja, auf Praslin angekommen sind wir sofort zum nächsten Schalter um zu fragen wann den die nächste Fähre nach La Digue gehen würde. Sofort. Also Tickets gekauft (diese waren “nur” 30€ für uns beide) und ab auf die zweite Fähre. Die war Gott sei Dank entspannter und die Übelkeit hat sich verflüchtigt.

Hier ein paar Bilder von unserem Guest House auf La Digue: 

Am nächsten Tag haben wir uns auf die Strände gestürzt! Wir sind von unserem Guest House erst nach Grand Anse gewandert. Ein wunderschöner Strand mit türkisem Wasser und weissem Sand. Wirklich toll (und wenn ich das sage, heisst das was, ich HASSE Strände…). Der Weg nach Grand Anse war zwar anstrengend, da die Inseln aus bergen bestehen und es entweder hoch oder runter ging. Aber es war wenigstens ein asphaltierter Weg. 






Nach Grand Anse sind wir weiter zu Petit Anse gegangen. Dieser Strand wurde uns empfohlen, weil er halt nur zu Fuss erreichbar sei und daher nicht so voll. Natürlich auch wunderschön. Der Weg dorthin war eine einzige Wanderung durch den Dschungel (ich ahnte da noch nicht, dass ich noch viel schlimmeres erleben würde..). Und nachdem wir eine riesige Spinne gesichtet hatten, war ich schon am Rande meiner Nerven. Doch es hat sich wirklich gelohnt! Dort lagen wir mit einem unheimlich süssen Hund unter einem Palmenzweig-Schatten-Ding ^_^ Aber auch von dort sind wir weg gegangen, nämlich noch weiter in den Dschungel. Zum Anse Coco. Hier war so gut wie niemand. Es gab genügend Bäume die Schatten gespendet haben und ein deutlich ruhigeres Meer als in Grand Anse oder Petit Anse. 



Nachdem wir uns ein paar Stunden dort hingelegt, etwas im Meer geschwommen und entspannt hatten, ging es zurück. Wieder an der Riesenspinne vorbei. Ich hab garnicht erwähnt, dass die gute direkt über dem Weg hing und ich deshalb gebückt ganz ganz schnell vorbei gerannt bin. Naja, dies wurde mir auf dem Rückweg zum Verhängnis. Ich hatte mir nämlich die Sonnenbrille ins T-Shirt gehakt und beim bücken ist sie gefallen. Ich hab es erst gemerkt als wir schon weiter weg waren. Also Weg wieder zurück und da lag sie. Direkt unter der Spinne. Grrrrrr. Igitt. Es schüttelt mich jetzt noch wenn ich daran denke...

Als wir im Hotel angekommen waren und uns bei weniger Licht betrachtet haben, ist uns erst aufgefallen wie rot wir beide waren. Die Nacht war der Horror. Ich konnte nicht auf dem Rücken schlafen dank Sonnenbrand auf den Schultern, auf der Seite auch nicht wegen den Armen und auf dem Bauch auch nicht dank Oberschenkeln. Schon scheisse… Aber wir haben es überlebt (auch wenn es uns 2-3 schlaflose Nächte gekostet hat).


Im nächsten Beitrag geht es mit netten Franzosen und der kleinsten Hauptstadt der Welt weiter :)

 -Henny

Kommentare:

  1. Ich muss sagen ich liebe deine Reiseberichte und würde am liebsten auch sofort die Koffer packen. Ich bin schon gespannt was ihr als nächstes alles erlebt.

    Heute habe ich auch noch einen kleinen TAG für dich und vielleicht hast du ja Lust ihn nach deiner Reise zu machen:
    Würdest du lieber...

    Liebe Grüße und noch eine schöne Reise

    Bettina

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  2. Oh wie schön deine Reiseberichte sind und auch deine Rezensionen sind so lesenswert. Gern bleibe ich als Leserin hier und freue mich sehr, wenn ich dich auch auf meinem Blog begrüßen dürfte.

    Herzlichst

    Nisnis

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