Flavia de Luce - Mord ist kein Kinderspiel von Alan Bradley


Titel: Flavia de Luce - Mord ist kein Kinderspiel
Autor: Alan Bradley
Veröffentlicht: 2010
Seitenzahl: 384
Verlag: Penhaligon
Serie: Ja.
2. Flavia de Luce - Mord ist kein Kinderspiel
3. Flavia de Luce - Halunken, Tod und Teufel
4. Flavia de Luce - Vorhang auf für eine Leiche
5. Flavia de Luce - Schlussakkord für einen Mord
6. Flavia de Luce - Tote Vögel singen nicht
7. Flavia de Luce - Eine Leiche wirbelt Staub auf
8. Flavia de Luce - Mord ist nicht das letzte Wort
Genre: Krimi
Preis: 8,99€

Zur Geschichte:
Nachdem Flavia, die 11-jährige Giftmischerin von Buckshaw, ihren ersten Fall gelöst hat, geht es brisant weiter. Ein bekannter Puppenspieler, Rupert Porson, und seine Assistentin, gelangen scheinbar zufällig nach Bishop's Lacey, da ihr Auto einen Motoschaden erleidet. Diese Chance den Grossmeister der Puppenspieler in Aktion zu sehen, wird sofort vom Herrn Vikar und Flavia beim Schopfe gepackt und spontan werden zwei Aufführungen geplant.
Die Vorstellungen ziehen das ganze Dorf in ihren Bann, doch neben dem tosenden Applaus zu Ende, gibt es eine Leiche. Unfall oder doch vielleicht Mord? Flavia stürzt sich sofort auf diesen neuen Fall und wird bald in ein Netz aus Mord, Liebe und Vertuschungen gezogen.

Meine Meinung:
Genau wie in Band 1, zieht es sich ein bisschen bis zur Leiche. Ich hatte das Gefühl, der eigentliche Kernpunkt der Geschichte, also die Leiche (zumindest Kernpunkt laut Einband), rückt ziemlich weit in den Hintergrund. Jedoch ist dies nicht sonderlich schlimm, da der Schreibstil von Alan Bradley und die Überlegungen von Flavia auch ohne Toten unterhaltsam sind.
Auch hier wurde sehr gut recherchiert was chemische Prozesse und so weiter angeht. Flavia versucht wie immer ihre Schwestern zu ärgern, reitet sich aber immer mit in den Mist hinein. Sehr entzückend.
Es kommen viele Nebencharaktere hinzu die im ersten Band nicht erschienen, oder nur nebenbei erwähnt wurden. Ich finde das vom Autor sehr sehr gut, da ein Dorf schon wenige Einwohner hat, will man ja nicht ständig von den gleichen 8 lesen.
Die Gedankengänge Flavias, waren in diesem Band einfacher zu verfolgen. Ich habe in vielen Rezensionen gelesen, dass es Leute gibt die meinen 11 wäre ein unrealistisches Alter für so ein intelligentes und manipulatives Mädchen. Man muss jedoch bedenken, dass die Geschichte in den 50ern Stattfindet. Eine Zeit in der es zwar Fernsehen und Telefon gab, aber wie Flavia erwähnt, in ihrem Hause nicht befindet. Ich denke, dass Kinder die ein gewisses Interesse für ein Gebiet haben, dann auch noch die Möglichkeit haben dieses Interesse zuhause auszuleben und keine Ablenkungen à la Trash-TV haben, sich sehr gut auf diesem Gebiet auskennen. Mal ehrlich, hätte ich mit 11 ein Labor und kein TV wäre ich jetzt auch deutlich besser in Chemie ;)

Fazit:
Flavia ist mir immer noch nicht so wahnsinnig ans Herz gewachsen. Sie ist ein lustiger Zeitgenosse, ohne Frage, aber irgendwie konnte ich mit ihr keine Verbindung aufbauen. Die Geschichte ist trotz dessen sehr gut. Ich habe gelacht, habe mitgefiebert und habe mit ein kleinwenig geekelt an manchen Stellen. So etwas erwarte ich von einem Buch. Da es aber etwa 120 Seit gebraucht hat um richtig aufzubauen, gibt es von mir, genau wie Band 1:




Kommentare:

  1. Hallo Henny,

    auf mein 2. Abenteuer mit Flavia freue ich mich schon. Hat dir Band 2 besser als der Mord im Gurkenbeet gefallen? Oder ungefähr gleich?

    Ich mag das skurrile Mädel total gern.

    Liebe Grüße,
    Nicole

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    1. Huhu!
      Ungefähr gleich ^_^ Obwohl ich den Mord in Band 2 nicht so spektakulär ist wie der in Band 1. Trotzdem sehr toll und echt interessant.

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    2. Dann freue ich mich drauf, angeblich soll die Reihe immer besser werden.

      Liebe Grüße,
      Nicole

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  2. Da bin ich vorhin erst mit dem ersten Band fertig geworden und ZACK sehe ich hier deine Rezension zum zweiten Band! :D Ach, irgendwie hätte ich jetzt schon Lust weiterzulesen. :3

    Nine <3

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