Wild Cards - Das Spiel der Spiele von George R. R. Martin



Titel: Wild Cards - Das Spiel der Spiele
Autor: George R. R. Martin
Veröffentlicht: 2014
Seitenzahl: 544
Verlag: Penhaligon
Serie: Ja.
3. Wild Cards - Der höchste Einsatz
Genre: Science Fiction
Preis: 16,95€

Zum Cover:
Ich muss gestehen, dass es ein Coverkauf war. Mich hat einfach dieser Blick von Lohengrin und die Karte irgendwie verzaubert. Als ich dann noch in die Leserunde bei Lovelybooks reingeschaut habe ist das Buch ganz schnell in meinem Warenkorb gelegt und dann irgendwann auch endlich gekauft. Ich hatte das Buch eigentlich im A5-Format erwartet, es ist zwar ein bisschen grösser, was aber nicht schlimm ist.
Zur Geschichte:
Ein Virus welches willkürlich aussucht. Ein Virus bei dem man Glück hat, oder auch nicht. Ein Virus welches die töten, entstellen oder zum mächtigsten Menschen der Welt machen kann. Besagtes Virus nennt sich das Virus der Wild Cards. Jeder infizierte bekommt eine Karte die irgendwann aufgedeckt wird und freigibt unter was der betroffene ab nun leiden wird.
Natürlich machen sich die Medien darüber her. Eine Show, American Hero. Big Brother für die Asse, diejenigen die eine Gabe (oder Fluch) gezogen haben. Nach einem ausführlichen Casting, werden die angenommenen in ein Haus verfrachtet in dem sie in Teams aufgeteilt werden und gegeneinander antreten. Alles für 1 Millionen Dollar. Doch kurz nach dem die ersten Asse rausgewählt werden, stellt sich heraus, dass American Hero nicht nach echten Helden sucht, sondern nur nach Medienhelden. Doch was macht echte Helden aus? 

Meine Meinung:
Das Buch ist von verschiedenen Autoren geschrieben. Dies merkt mann, da oft der Schreibstil bzw. die Ausführlichkeit der Beschreibungen sehr variiert. Die Geschichte ist innovativ und nicht so übel. Jedoch ziehen sich manche Stellen echt in die länge. Ich habe 2 Wochen für die letzten 100-150 Seiten gebraucht weil es einfach ziemlich langweilig wurde. Keine Aktion, kein garnichts. Nur komische Sachen, Flucht und dämliche Aktionen. Jedoch sollte man ein Buch nicht nur nach seinen Schwächen beurteilen. Es ist halt ziemlich wahrscheinlich, dass solche Schwächen entstehen, wenn so viele Autoren zusammen schreiben. Aber wie gesagt, nicht alles ist schlecht. Bis auf die letzten 100 Seiten liesst sich alles durchaus flüssig. Die Aussagen über die Charaktere sind nicht an den Haaren herbei gezogen, sondern ergeben Sinn mit der Vergangenheit der einzelnen. 

Fazit:
Die Geschichte ist gut, wenn auch manchmal zu ausführlich geschrieben. Die verschiedenen Autoren sind auf der einen Hand eine gute Idee, auf der anderen kommen dadurch Schwächen zum Vorschein. Nicht alle Charaktere sind perfekt ausgearbeitet, doch bei den meisten ist dies gelungen. Obwohl es Science-Fiction ist, ergeben die Geschehnisse Sinn und erwecken nicht den Eindruck unlogisch abzulaufen. Also alles in allem gebe ich dem Buch:

1 Kommentar:

  1. Hallo,

    ich muss sagen, ich würde mir das Buch weder wegen des Covers, noch wegen des Autors oder des Genres kaufen, deshalb hab ich es mir auch nie angeschaut.
    Der Inhalt klingt aber sehr interessant, da überlege ich ja glatt doch das Buch mal zu beobachten.

    Bei den verschiedenen Autoren bin ich dann aber doch wieder unsicher ob es was für mich ist. Mich stört das meistens schon, weshalb ich auch selten Anthologien oder so was lese. Vielleicht sollte ich mal die Leseprobe anschauen :)

    Gruß,
    Julia

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