Die Ummauerte Stadt von Jan Reschke


Titel: Die Ummauerte Stadt
Autor: Jan Reschke
Veröffentlicht: 2014
Seitenzahl: 400
Verlag: Papierverzierer Verlag
Serie: Nein
Genre: Fantasy - Dystopie
Preis: 14,95€

Zum Cover:
Auf dem Cover sieht man einen Mann der mit einer Art Gasmaske von einer Kuppel steht. Die Umgebung drum herum ist kahl, zerstört und kalt. Ich finde das Cover ist nichts besonderes, aber trotzdem passt es zu einer Dystopie. Man bekommt das Gefühl, das die Welt ausgenutzt wurde und nun in Trümmern vor den Überlebenden liegt. Die Farben sind dunkel gehalten, welches eine düstere Atmosphäre vermuten lässt.

Zur Geschichte:
Die Weltordnung wie wir sie kannten ist zusammen gebrochen. Auf der Oberfläche der Erde findet sich nichts mehr essbares, keinen Sauerstoff, doch einige Menschen überleben. Sie können durch spezielle Stadt, die ummauert aber auch gleichzeitig durch eine Kuppel vor der Aussenwelt geschützt wird und in der es Sauerstoff gibt. Doch die Ummauerte Stadt ist nicht die einzige Stadt in denen es Überlebende gibt. Der Abgeschlossene Bezirk ist ein ausserhalb der Ummauerten Stadt liegender Distrikt in dem die Reichen und Mächtigen leben. Die Ummauerte Stadt ist von dem Abgeschlossenen Bezirk abhängig was das überleben angeht. Immer wieder werden neue Verordnungen verhängt, Verordnungen die die Menschlichkeit der Menschen in der Ummauerten Stadt untergraben.
Keiner darf die Stadt verlassen, nicht wenn er nicht zur Zentralen Versorgungsstelle geht, einem Ort an dem jeder seine Essens-Rationen abholen darf. Essens-Rationen die aus nichts anderem als Algen und Fleisch bestehen. Doch Jeremiah ist ein Sammler. Er verlässt wöchentlich die Stadt, ohne dass die Regierung dies mitbekommen darf, und begibt sich auf die Suche nach verwendbaren Gegenständen; Schrauben, Papier, Stifte... Jeder Sammelgang könnte für ihn den Tod bedeuten, doch
die neuen Verordnungen schüren die Wut der Menschen in der Ummauerten Stadt, und bald ist auch dort niemand mehr sicher.

Meine Meinung:
Noch ein Buch vom Papierverzierer Verlag... Und ich liebe es! Der Schreibstil ist spannend was natürlich den Gang der Geschichte unterstützt. Es hat mich in jedem Aspekt berührt und trotzdem hat mir irgendeine Kleinigkeit gefehlt die ich nicht finden kann. Ich glaube es hat an dem Protagonisten und seiner Freundin gelegen, die Konflikte die entstanden habe ich als etwas unrealistisch empfunden, aber jetzt kann ich mich auch nicht in so eine Situation hineinversetzen, wir befinden uns ja schliesslich in einem Freien Staat *hust*, also wüsste ich nicht ob ich anders reagieren würde. Deshalb ist diese Kritik eigentlich vernachlässigbar. Es gibt zwar einige Sachen die einigermassen vorhersehbar waren, jedoch nimmt dies der Geschichte nicht ihre Spannung und den bitteren Geschmack im Mund die sie zurücklässt.
Das Buch zeigt die Abgründe der Menschen auf eine ganz neue Art und Weise, die ich noch nie zuvor in einer Dystopie gesehen habe. Sehr viele Aspekte der Beziehung zwischen der Politik und der Gesellschaft, spiegeln die aktuelle Situation unserer Gesellschaft wieder, was auf der einen Seite erschreckend ist, auf der anderen interessant, da man die Gesellschaft einer Dystopie nicht in der unseren finden möchte aber dies einen zum Nachdenken zwingt.

Fazit:
Alles in Allem ist das Buch gelungen. Ich konnte es keine 2 Minuten aus der Hand legen. Ich bin davon überzeugt, dass Schemajah Schuppmann ein grosses Talent dafür hat grossartige Autoren zu finden und zu verlegen. Da es ein paar kleinere Kritikpunkte gab, bekommt das Buch

 -Henny

Vielen Dank an den Papierverzierer Verlag und den Autor, Jan Reschke, für das Bereitstellen des Rezensionsexemplars!

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