[Filmkritik] The Salvation

Und wieder ein Sneak-Preview Film. Der dänische Film, The Salvation, ist ein Westernfilm der im Jahr 1871 spielt. Es geht um Jon, ein nach Amerika ausgewanderter Soldat der seit Jahren sehnsüchtig auf die Nachreise seiner Frau Marie und seines Sohns Kresten wartet. Doch kaum sind die drei auf dem Weg zu Jons Farm in mitten der Pampa, werden Marie und Kresten von Banditen entführt und getötet. Aus Rache und Wut auf die Banditen erschiesst er diese ohne zu wissen, dass einer der Beiden der jüngere Bruder des lokalen Bandenanführers Delarue, der die Gegend terrorisiert, ist. Dieser ist nun auf Rache aus und legt alles daran Jon leiden zu lassen und zu töten. Doch Jon gibt nicht so einfach auf. Es beginnt ein Kampf um Rache, Rechte und Öl, der Grund aus dem Delarue überhaupt die Stadt erobern möchte. Und da gibts auch noch die verwitwete Schwägerin von Delarue die ausserdem noch stumm ist und der eingeschüchterte Sheriff der Stadt der alles daran legt Jon Delarue zu liefern.
Alles in allem, eine gute Geschichte über Rache und Verrat. Jedoch ist das Ende lasch und eigentlich läuft im ganzen Film das gleiche ab. Man kann keine emotionale Verbindung zu den Hauptcharakteren aufbauen und dies macht einen Gleichgültig gegenüber deren Tod. Der Film zeigt jedoch, ungeachtet von der restlichen Geschichte eine Bild von den Kämpfen zwischen Amerikanern und Indianern welches kritisch gegenüber den Taten der Amis ist und diese nicht gut redet. Ausserdem kritisiert er den Ölrausch, wegen dem die ganze Geschichte letztendlich stattgefunden hat.
Jeffrey Dean Morgan spielt eine seehr gute Rolle als Delarue. Ich kannte ihn bisher nur aus Grey's Anatomy wo er mich nach mindestens 2 Folgen nervte weil.. ach die dies gesehen haben wissen wieso. Doch trotzdem finde ich, dass er ein guter Schauspieler ist der den Bösewicht gut und glaubwürdig interpretiert.

Bei Mads Mikkelsen habe ich da irgendwie ein anderes Gefühl. Er spielte den verletzten Ehemann noch ganz gut, doch nach spätestens der Mitte des Filmes hörte dieses Totentrauernde Gesicht welches man aus Hannibal kennt gar nicht mehr auf, wie ein begossener Pudel drein zu blicken. 

Eva Green stellt den erotischen, unnahbaren aber gleichzeitig verletzlichen Charakter des Filmes dar. Dieser Charakter wird sehr gut verkörpert, jedoch konnte ich ihr die                                                                Geschichte nicht zu 100% abkaufen.

Fazit
Der Film ist nicht schlecht, selbst für mich, und dass obwohl ich Western HASSE. Ich konnte mich jedoch mit keinem der Charaktere anfreunden oder sogar identifizieren. 

2,5 von 5 Sternen

-Henny

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