[Filmkritik] 5 Zimmer, Küche, Sarg

Jeder erste und dritte Montag ist in unserem Kino Sneak-Preview auf English. Gestern nutzten wir die also aus, da wir schon super lange nicht mehr gemeinsam im Kino waren. Nach diesem ganzen pflicht-Mist (also Verlosungen und dummes geschwafel) fing dann endlich der Film an.

Es wurde das logo des "New Zealand Board of Documentary" eingeblendet. Der Saal stöhnt auf. Dann fängt es an. In ein paar Sätzen wird erklärt, dass eine Gruppe von Mitgliedern einer unbekannten Gesellschaft von dem Kamerateam zu einer alljährlichen Veranstaltung begleitet wird. Naja, vielleicht doch etwas spannender als erwartet. Ein Bild von einem Wecker der 6:00 schlägt und eine Holzkiste daneben. Diese öffnet sich langsam und heraus kommt im typischen Vampir-Stil Taika Vaititi, der neben Drehbuchautor auch noch einer der Hauptdarsteller ist. Damit war allen klar. DAS war kein Dokumentarfilm.
Wie schon erwähnt, handelt der Film von einer Gruppe die zu einer Veranstaltung eingeladen werden. Doch nicht nur dies, diese Gruppe von Vampiren wohnen zusammen in einer WG. Es fängt eigentlich alles nur zu viert an.

Viago 
gespielt von Taika Vaititi.
Er ist der Dandy der WG. Er ist 379 Jahre alt und der am wohlerzogenste Vampir dieser skurrilen Gruppe. 
Vladislav
gespielt von Jermaine Clement.
Er wird "Der Stecher" genannt weil es es liebte Leute aufzuspiessen. Es ist 862 Jahre alt und er ist der perverse der WG. 
Deacon
gespielt von Jonathan Brugh.
Deacon ist mit seinen 183 Jahren der jüngste der Gruppe und damit auch der aufmüpfigste. Er weigert sich im Haushalt zu helfen, was zu einigen Konflikten mit Viago führt.
Petyr
gespielt von Ben Fransham.
Mit 8000 Jahren ist Petyr so etwas wie der Godfather der WG. Er verlässt nur selten sein Grab und ist auch sonst nicht sehr gesprächig. Er war derjenige der Deacon in einen Vampir verwandelte. 

Später kommen noch weitere Persönlichkeiten dazu die alle nicht zu unterschätzen sind. Doch damit würde ich ja spoilern, deswegen nicht mehr Info ab hier.

Fazit

Ich fand den Film lustig. Der Humor ist seeeehr trocken und eigentlich hat der Film auch mehr was von einem zuhause gedrehten Sketch als von einem wirklich gut produzierten Film, aber was solls.


3 von 5 Sternen


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