Milano CS-Meeting

Gian ist morgens super früh zur Arbeit gefahren weswegen wir als wir aufstanden uns alleine in der Wohnung befanden. Wir riefen Samuele an, der sich am Tage zuvor angeboten hatte uns die Stadt zu zeigen. Wir trafen uns also ne Stunde später am Duomo und liefen dann durch die gaaanze Stadt. Wir haben so ziemlich ALLES gesehen was nur sehbar war. Von Parks über Plätze mit Statuen bis zur Sforza Burg (<3 Assassins Creed ftw).
 



Gegen Mittag verabschiedete sich Samuele, der auch noch zur Arbeit musste und wir wurden alleine auf die Stadt losgelassen. Wir sahen uns die Reichen beim shoppen an (Vía Montenapoleone ist einfach nur eins: teuer) um dann später auch etwas einzukaufen und dann essen zu gehen (in einer natürlich komplett anderen Preisklasse).

Wir gingen die Naviglio Pavese auf und ab, ein super schöner Ort mit wunderschönen italienischen Gassen und Katzen die sich mitten auf der Strasse die Sonne auf den Pelz scheinen lassen. Dann sind wir in Richtung Museo della Scienza e Tecnologia di Leonardo da Vinci, auf dem Weg dorthin haben wir uns jedoch erstmal verloren.. wir endeten nicht weit vom Museum entfernt bei der Universitá Católica die neben der Basílika di Sant'Ambrogio ist. Ich bin ja echt kein Kirchen-fan oder so, aber die war echt schön.

Als wir uns dann doch zum Museum verirrten war dieses leider schon geschlossen. Daraufhin beschlossen wir zum Monumental Friedhof zu fahren. Dieser schloss aber 10 Minuten nachdem wir ankamen.. scheiss Timing heute. Also fuhren wir nach Hause wo schon Gian, Zhixing (oder Angelia genannt) und Anna auf uns warteten um essen zu gehen. Wir gingen in ein Restaurant dass sich auf eine Art Pizza spezialisiert hatte und nur diese eine verkaufte und trotzdem so voll war dass wir auf unseren Tisch warten mussten. Die Pizza, bzw. das riesige Stück was man bekommt, war super lecker. Ich glaube ich habe dort zum ersten mal richtig italienische Pizza gegessen!
Vollgefuttert sind wir zum Couchsurfing Meeting gefahren dass in der Nähe des Duomo stattfand und echt lustig war. Es waren soo viele Menschen aus verschiedenen Ländern dort! Ein Engländer, ich als Deutsche, Pere als Pole, Anna als Kanadierin, Zhixing als Chinesin, die Italiener, ein Ägypter, ein Türke, ein HongKonganer (?), ein Brasilianer, usw. Wir sind also etwas um die Häuser Mailands gezogen um dann um 2 super müde ins Bett zu fallen.

Um 11 am nächsten Morgen haben wir immer noch geschlafen.. Naja, traurig aber war. Ich bin jetzt wirklich zu dem Schluss gekommen dass ich es nicht mag mit anderen Leute zusammen zu reisen weil man sich immer auf die einstellen muss.

Irgendwann wachten dann alle auf. Anna war in den frühen Morgenstunden verschwunden da sie ihren Flieger zurück nach Kanada erwischen musste. Gian machte für Zhixing, Pere und mich Cappuccino der super lecker war. Nicht so ein Maschinenzeugs! Dazu gabs Kekse :) Wir quatschten alle noch ein wenig bis wir uns gegen 1 verabschiedeten um zurück nach Bergamo zu fahren. Wir fuhren also zum Hauptbahnhof und suchten erst einmal die Dinger um unsere Karten abzustempeln. Als wir sie endlich gefunden hatten sprangen wir schnell in die Bahn die wieder steinalt war und fuhren zurück in das schöne Bergamo dass wir bis jetzt nur verregnet gesehen hatten.

In Bergamo angekommen fuhr ich direkt zum Flughafen, da mein Flieger in knapp 2 Stunden gehen würde. Mein Bekannter blieb den Nachmittag noch in Bergamo und durfte sich dadurch diese Stadt noch mal bei Sonne anschauen. Auf dem Weg konnte ich aber auch noch ein bisschen von der Stadt bei Sonnenschein sehen.

Bergamo & Milano

Am Flughafen angekommen und durch die Securitychecks durch, hab ich mich erst einmal auf die Toilette verzogen und mein Handy geladen damit ich, wenn P und ich uns in Bergamo nicht finden ich ihn wenigstens anrufen kann. Dann gings in den Flieger. Dort setzte ich mich neben einen total netten Mann der für Bon Jovi und weitere Bands als Sound Engineer arbeitet. Wir haben uns wirklich den ganzen Flug über unterhalten!
Als ich dann in Bergamo angekommen bin war es 23:45. Ich wurde von einem Bekannten vom Flughafen abgeholt damit ich nicht alleine zum Hostel fahren musste. Das Hostel war deutlich sauberer und besser als das in Zagreb vor ein paar Wochen. Aber natürlich auch deutlich teurer.

Die Nacht war nicht so toll.. Es hat angefangen zu schütten wie aus Kübeln und es hat sich den ganzen Morgen über nicht gebessert. Trotzdem sind wir zur Rezeption, haben nach einem Regenschirm gefragt und sind durch Bergamo spaziert. Wir sind den halben Berg zur Citta Alta hochgelaufen als wir gemerkt haben wie schrecklich nass wir doch sind.. Naja, ich hätte kein Problem gehabt weiter zu laufen, aber ich war ja nicht alleine. Also sind wir in einen Bus gestiegen. Genau wie ich es vermutet hatte, war es hier so wie in Spanien. Keinen interessiert es ob du wirklich ein Ticket hast und du kannst locker und ohne irgendwelche Angst schwarzfahren. Aber dass sollte jetzt kein Ansport sein dies zu tun!!
Wir sind bis nach ganz oben gefahren und haben uns dort die Aussicht angeschaut. Es ist echt bildschön und dass trotz Regen!

Bergamo in Sonne getaucht:


Wir gingen in ein Museum, Naturkunde und so... viel Skelette und tote, ausgestopfte Tiere. Naja, es war eigentlich ganz interessant, aber es ist halt ein Museum mit toten Tieren, wer darauf steht hat dort bestimmt massenhaft Spass. Danach beschlossen wir dann nach Mailand rüber zu fahren. Wir sind also ins Hostel zurück gegangen um unsere Sachen abzuholen und sind dann zum Bahnhof.

Die Züge dort sind richtig schön alt! Dagegen sind die alten RBs hier in Deutschland richtige Next-Gen Züge! Ich finde ja so alte Züge, solang sie wasserundurchlässig sind, toll.  In Mailand angekommen, war das Wetter auch nicht viel besser. Erst sind wir durch den Bahnhof geirrt.. danach, als wir endlich die Metro gefunden haben, sind wir in die Stadt gefahren.
Wir haben uns ein bisschen die Stadt angeguckt und sind dann zurück zum Duomo wo wir auf unseren Host gewartet haben. Dieser erschien mit noch ein paar anderen Leuten im Gepäck, wollten die etwa auch alle bei ihm übernachten? Nur eine, Lydia, eine Russin war auch Couchsurferin, würde aber die Nacht im Hotel verbringen weil ihr Flug am nächsten Morgen früh zurückgehen würde. Trotzdem ist sie mit uns zu Gianfrancos Wohnung gefahren, dort haben wir geredet und Gian hat für uns gekocht (suuuuper lecker)! Ein Freund von ihm, Samuele, ist dann auch gekommen und wir haben alle zusammen gegessen.